Die erste Tanzstunde!

3. September 2007

Meine erste Tanzstunde:

 Gestern, Sonntagabend, gab ich meine erste Jazztanzstunde- endlich nach 3 Wochen! Im Vorfeld war naemlich noch einiges zu besorgen und zu organisieren: eine Musikanlage( die jetzt aus verschiedenen Boxen, einem Discman und einigen Adaptern und Verbindungskabeln besteht), dann brauchte ich eine Plane fuer den Boden 10 m2, da wir draussen tanzen und der Boden festgebackene, steinige Erde ist (die Planen bestehen nun aus 3 Stuecken Plastiktischdecken, erfuellen aber ihren Zweck) und schliesslich waren ja noch Teilnehmer noetig. Die kamen Gottseidank wie von selbst, auch wenn es letztendlich andere, als auf Teilnehmerliste eingetragenen Kinder, waren. Die Gruppe besteht aus 10 Maedls zwischen 8 und 15 und einem 7-jaehrigen Jungen. Alles lief nach Plan, sie kamen gut mit und hatten Spass - jedenfalls bis der Strom ausfiel! Da machten wir dann noch 20 min ohne Musik weiter, verschoben unser Training aber schliesslich auf Dienstag, da tanzen ohne Musik wenig Sinn macht…

Die zweite Tanzstunde:

Dienstag fand die naechste Stunde sogar in einem Haus statt, das ich zuvor ueber einen netten jungen Mann organisiert hatte. Das ist echt super, da das Gebaeude gleich um die Ecke steht, genug Platz und Strom hat und mich auch noch nichts kostet (dafuer will dieser besagte Mann mein Boyfriend werden) Den Maedls hats auch gefallen und wir bekamen auch noch Zuwachs! Denn waehrend der Stunde wurden wir von einer Gruppe Jungs unterbrochen, die hereinkamen, sich vor uns aufpflanzten und zuschauen wollten. Und als ich ihnen verklickert habe, dass wer bleiben will, gefaelligst auch mittanzen muss, sind sie bis auf einen schnell wieder verschwunden. Aber jener macht jetzt auch ganz begeistert mit, das hat mich sehr gefreut!

Tanzen im Club:

Samstag waren Rose, Robin und ich in einer Open-air-disco namens Rock Gardens und haben uns dort mind. 3 Stunden einen auf der Tanzflaeche abgezappelt. Die Stimmung war super, nur bei Hiphop konnten wir einfach nicht mit den Einheimischen um uns herum mithalten -die sind dann richtig krass abgegangen, genauso bei Reggae! Was mir ausserdem aufgefallen ist, waren die vielen tanzenden Maenner, bestimmt doppelt soviel wie Frauen und keiner hatte irgendwie Scheu oder Hemmungen sich zu bewegen! Faszinierend!

Traditioneller Tanz:

Den traditionellen Tanz tanzen meist junge Frauen zu Trommelmusik und Gesang. Dabei wird zum schnellen Rhytmus mit den Beinen gestampft und mit den Hueften gewackelt. Und da ist Bauchtanz nix dagegen! Die Taenzerinnen tragen Guertel mit langen Fransen dran, manchmal sind sie aus Tierhaar oder auch aus Palmenblaettern, die fliegen dann dermassen hin und her, dass man aus den Staunen gar nicht mehr heraus kommt! Zudem ist diese Art zu Tanzen sehr anstrengend und schwierig zu lernen-aber ich hab mir fest vorgenommen es bis Februar zu koennen! Bis jetzt hab ich traditionellen Tanz auf Hochzeiten oder anderen Feiern gesehen (Tag der offenen Tuer in einer Schule, besonderer Besuch&hellip

4 Kommentare 12.9.07 18:43, kommentieren

Wedding in Masaka-the journey to nowhere

Oh mann, dieses Wochenende erlebte ich mein erstes Abenteuer mit der Brassband in the desert of nowhere- genauergesagt auf einer Hochzeit in Masaka, irgendwo im Osten Ugandas, an der Grenze zu Tanzania. Alles begann recht organisiert Samstagmorgen gegen 10 Uhr (ausgemacht war 9, aber anscheinend “african time&rdquo:die 25 Mitglieder der Brassband, 4 Volunteers und 2 Hochzeitsgaeste quetschten sich samt Instrumenten in den 20 Personenbus und nach einer 2stuendigen, unbequemen, aber interessanten Fahrt, wegen schoener Aussicht, kamen wir in Masaka an. Masaka unterschied sich nicht sonderlich von Kampala, auch dort gab es Bretter-und Blechhuetten, wo Gemuese, Kleider, Schuhe, Koffer, oder Schmuck verkauft wurde und wir mit den gleichen “Mzungu, How are you?”-Rufen begruesst wurden. Doch schon bald bekamen wir eine der typischen afrikanischen Eigenarten zu spueren: keiner weiss eigentlich genau, wann man wo zu sein hat oder wie lange es dauert- und sie brauchen fuer alles mindestens doppelt soviel Zeit. Das heisst also, die Hochzeit beginnt nicht um 2 sondern um 3( da die Hochzeit davor noch nicht fertig ist) und dauert 2 ½ Stunden( da man ausserdem von jedem wichtigen Moment Foto- und Videoaufnahmen machen muss und dafuer extra innegehalten wird). Davon abgesehen war die Feier aber sehr interessant: die Gaeste kleideten sich alle sehr fein, Frauen trugen wunderschoene, farbenfrohe Gomez(traditionelle Kleider mit kopfkissenartigem Turban). Die Maenner hatten Anzug und Krawatte an, z.T. diese in, fuer mich, kitschigen Farben, wie gold, silber oder pink. Die Braut trug einen Traum aus weissem Rausche-Tuell und Spitze, mit glitzerdem Diadem in kunstvoll hochgestecktem Haar, erschien mir aber sehr gestresst. Nach der Zeremonie fuhr die gesamte Hochzeitsgesellschaft in einen Park eines teuren Hotels, wo auch dort nochmal Fotos gemacht wurden. So und dann begann eigentlich der unangenehme Teil- die Afterparty sollte naemlich im Dorf des Brautpaares stattfinden- nochmal 3 Stunden entfernt und in mitten in der Pampa! Wir stiegen also aus, mitten im Dschungel (!) und machten uns, Blasmusikspielend, auf den Weg zum Heimatdorf des Brautpaares. Der Marsch war wirklich total abgefahren: Der Vollmond tauchte die ganze Szenerie in silbernes Licht, man sah jedoch kaum etwas, da von den vielen Fuessen weisser Staub aufgewirbelt wurde. Und ich erwartete irgendwie jederzeit, dass ein Elefant zwischen den Bananenpalmen auftauchen wuerde. Das Dorf war wirklich sehr primitiv und klein (Lehmhauser mit Strohdaechern), dennoch war auf einem kleinen Platz ein Zelt mit Lichterketten(wo bekamen die den Strom her?), Blumenschmuck, Tischen und Stuehlen aufgebaut. Und ueberall standen, sassen, draengten sich schwarze Menschen, sicherlich 200! Das war vielleicht ein komisches Gefuehl, als sich so viele Augenpaare aus dem Dunklen auf einen richteten… Wir Weissen bekamen naemlich extra noch Stuehle in der ersten Reihe und auch einige Stuecke von der Hochzeitstorte(die ein afrikan. Dorf darstellte). Nachdem die Band gespielt und sich die Baeuche vollgeschlagen hatte(sogar auf Hochzeiten gibt es Matoke, Bohnen, Reis und Poshu!Ah!)traten wir gegen Mitternacht den Heimweg an. Auf halbem Weg nach Masaka fing dann ploetzlich der Bus zu stottern an und so fanden wir uns ratlos mit kaputtem Bus mitten im nowhere Ugandas wieder. Gottseidank konnte der Busfahrer dieses Klappergefaehrt halbwegs reparieren, sodass wir es zumindest bis zu einer Tankstelle geschafft haben. Dort verbrachten wir weitere 4 Stunden, in denen wir Wasser zu besorgen und irgendwie-und wo zu schlafen versuchten.(Auf dem Bus, auf der Strasse, aufeinander…nicht sehr bequem und auch ziemlich kalt). Mit 20 km/h, schneller ging der Bus nicht mehr, fuhren wir gegen 6 Uhr dann nach Masaka und von dort nach weiterem Aufenthalt und vergeblichen Reparierversuchen nach Kampala. Letztendlich kamen wir um 10 Uhr an… Ich war so froh zurueckzukommen! Erst eine Dusche und dann in mein Bett- wie wundervoll! Das war das erste Mal dass ich mich irgendwie zu Hause im Rainbowhouse fuehlte! Der Kommentar der Daheimgebliebenen war dazu nur, wir sollten froh sein dass es nicht Regenzeit gewesen sei und wir nicht ueberfallen worden seien,da die Strassen um Masaka sind nicht so sicher sind. Na super. Mittlerweile kann ich auch schon ueber dieses Erlebnis lachen, da sovieles einfach zu verrueckt gewesen ist…- Blasmusik im Dschungel, keinen Schimmer wo wir eigentlich sind, Sternenhimmel, wir am Rande des Wahsinns zwischen unglaeubigem Staunen, unterdruecktem Aerger und Furcht hinterdrein stolpernd, dann eine Braut in weissem Rauschekleid CocaCola trinkend…Wie ein surrealer Film! Dieser Ausflug liess mich hautnah spueren, was es heisst in Uganda zu reisen: durchloecherte Strassen, Pannen, Gestank in ueberfuellten Bussen muss man wohl auf sich nehmen, um das eigentlich atemberaubend schoene Land zu entdecken. Doch ob und v.a. wie ich meine zukuenftigen Reisen plane, ueberlege ich mir sicherlich sehr genau! Viele Gruesse von eurer z.T. ernuechterten, aber um einige Erfahrung reicheren Ronja

6 Kommentare 4.9.07 13:06, kommentieren

Nur infohalber...

Uebrigens hab ich jezt eine neue Nummer!

Wer mich anrufen moechte, was aber recht teuer ist, der waehle

0773063984

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.8.07 13:22, kommentieren

Ablug in Dubai und Ankunft in Uganda

Hallo!

Es tut mir wirklich furchtbar leid, dass die Eintraege bis jetzt so spaerlich und zerissen sind, nur leider ist das Internet hier, wie alles in Uganda, einfach sehr langsam...

Hoffe ihr habt Verstaendnis.

So, jetzt den Rest von Dubai und dann die ersten Eindruecke von Uganda und meiner Arbeit im Rainbowhouse of Hope! 

Auf einer hohen Duene machten wir schliesslich halt fuer Sandskiing, was sich als gar nicht so schwer herausstellte, wie angenommen. Aber der Sand war heiss!
Als die Sonne den Sand langsam in rotes Licht zu tauchen begann (was fuer eine Stimmung!) fuhren wir in ein Camp mit Beduinenzelten, wo man sich mit Henna bemalen, Wasserpfeife (“hubblybubbly”J) rauchen und auf Teppichen sitzend arabische Koestlichkeiten essen konnte. Dort kam ich mit einer Touristenfuehererin aus Suedafrika ins Gespraech und als ich ihr von meinem Plan erzaehlte im Flughafen zu schlafen, bot sie mir an bei sich zu uebernachten
-was ich natuerlich gerne annahm…
Am naechsten Morgen flog ich dann mit Michael im Schlepptau, den ich gluecklicherweise beim check-in traf, nach Entebbe. Schon im Flugzeug fiel mir auf, dass die Hautfarbe nun von Weiss nach Schwarz zunahm und ich oft neugierig angeguckt wurde.
Die Fahrt vom Flughafen nach Kampala war unglaublich beeindruckend: Uganda ist so gruen! Ueberall wachsen Palmen und tropische Pflanzen, die in den buntesten Farben bluehen. Die meisten Strassen waren nicht geteert, sondern rote, staubige und huegelige Wege auf denen sich Menschen mit Bananenstauden auf den Koepfen, zu dritt auf Boda-bodas(Mofas), in klapprigen Autos, aber auch einige Kuehe, tummelten. Die Strassenraender waren gesaeumt von kleinen Huetten in denen Obst und Gemuese verkauft wurde- Ananas, Mangos, Bananen in verschiedenen Farben und Groessen(gelbe grosse und kleine Babybananen, die ein sehr intensives Aroma haben, und gruene Kochbananen, die man zu Brei kocht, was dann Matoke genannt wird und sozusagen das Nationalgericht Ugandas ist), Avocados, Passionfruechte, Kuerbis und viele mir unbekannte Fruechte.
Aber die Armut dieser Menschen ist unuebersehbar. Im Stadtteil Nsambya, in dem das Rainbowhouse, meine Heimat fuer 5 Monate, steht,  wohnen die meisten Familien in winzigen Bretterbehausungen, tragen zuerschlissene, dreckige Kleider und wissen nicht ob sie am naechsten Tag genug zu essen haben werden. 
Dieses Elend, wie ich es empfand, schockierte mich mehr als ich gedacht hatte.
Mir war nicht klar dass das Rainbowhouse mitten in einem Slum steht!
Nichtsdestotrotz wurde ich sehr herzlich von bestimmt 15 Kindern, die mich sofort umringten, empfangen.
Das Haus ist sehr einfach: es gibt ein Buero, einen Aufenthaltsraum, eine Minikueche, ein noch kleineres Badezimmer und drei Zimmer fuer die Freiwilligen und Mitglieder des RHU.
Ich schlafe nun mit 2 anderen jungen Frauen in einem Zimmer, Lisa aus Deutschland und Rose  aus Uganda, die dort schon laenger wohnt. Nebenan wohnen 2 Freiwillige aus Deutschland und Polen, sehr lustige Jungs, und daneben 3 Jugendliche aus Uganda, Timothy und Kamya und Katumba.
Jetzt bin ich schon eine Woche hier und gewoehne mich langsam ein, trotzdem faellt es mir noch schwer allein in die Stadt zu fahren (wegen dem unbeschreiblich chaotischen Verkehr), oder einzukaufen. Anfangs kam ich mir wie ein kleines Kind vor, weil ich wegen jeder Kleinigkeit fragen musste.(Was kostet dieses, wo finde ich jenes, kann ich das gefahrlos alleine machen&hellip
Ausserdem ist es gar nicht so einfach nur so rumzulaufen, da man sofort mit “mzungo! How are you?”-Rufen bombadiert wird und jeder versucht dir irgendwas zu verkaufen.
Mzungu  heisst weiss und so werde ich hier auf der Strasse angesprochen, anfangs auch von den Kindern- das war vielleicht ein Kampf, bis ich denen Veronika beigebracht habe!
Aber inzwischen kenne ich auch ein paar Namen. Das war naemlich ziemlich schwierig, da es so viele Kinder sind ( ca.30 ) und diese fuer mich zu Beginn alle gleich aussahen!
Mein Alltag beginnt gewoehnlich gegen 9 Uhr, da werde ich von Kindergeschrei und troetenden Instrumenten der Brassband geweckt. ( Am ersten Morgen uebte Einer Tuba vor meinem Fenster) Dann gibt es Fruehstueck, wenn man Glueck hat, meistens Toast und Tee.
Macht man einen Schritt nach draussen, haengen sofort 10 Kinder an dir, die mit dir spielen wollen, dir in die Haare fassen und Experimente mit deiner Haut anstellen(Druckstellen werden weiss-manche versuchen also Muster auf deine Gliedmassen zu malen, oder staunen ueber Muttermale, Sommersprossen, Kratzer oder blaue Flecken). So gehts dann weiter bis abends gegen 7 Uhr , wenn die kids nach Hause gehen muessen,da wirds dann naemlich schon dunkel.
Sicherlich ist der Umgang mit den Kindern anstrengend, da dazu auch noch die Sprachbarriere kommt. Schon einige Male fuehlte ich mich einfach nicht ernst genommen, Volunteers scheinen hier eh sowas wie “Entertainer without rights” zu sein – etwas ueberspitzt gesagt. Viele kennen auch kein Vokabular wie bitte oder danke und versuchen dich um Geld oder Suessigkeiten anzubetteln.
Irgendwo versuche ich dafuer auch Verstaendnis zu haben, da das RBH ja gerade fuer sozial vernachlaessigte Kinder da ist.
Aber nichtsdestotrotz mag ich es sehr mit den Kindern zusammen zu spielen, zu malen,zu basteln, Buecher oder Zeitschriften anzuschauen (sie lieben die fotos in der Zeitschrift “Spiegel”,von denen wir hier haufenweise haben) und ihre vielen Fragen zu beantworten, soweit ich kannJ

Ausserdem sind die meisten Kinder total lieb und ich habe schon  mehrere in mein Herz geschlossen.(Das geht ganz schnell

So, gleich ist meine Zeit um, deswegen verabschiede ich mich fuer heute.

Bis bald, alles Liebe,

Ronja (die Kids sagen Vero zu mir !

2 Kommentare 28.8.07 13:19, kommentieren

Fortsetzung Dubai!

So, also nachdem ich dann von der gesamten Touristenguides zu einem teuflisch scharfen Mittagessen eingeladen worden war, konnte ich die anschliessende Safaritour(special price for special friend!come on!) nicht mehr ausschlagen...mit einer Gruppe von 6 Leuten ging es in einem Landrover ab in die Wueste. Dort brausten wir auf den Duenen herum dass einem hoeren und sehen verging!

3 Kommentare 22.8.07 12:16, kommentieren

Hallo ihr Lieben daheim in Deutschland!

Endlich habe ich es geschafft ins Stadtzentrum zu kommen!Ich wohne naemlich in Nsambya und von dort sind es noch 20 min to town...

Ausserdem hab ich mcih allein noch nicht rausgetraut, da ich direkt im Slum wohne, die Preise fuer ein Matatu(Taxibus) noch nicht kenne und alles noch zu neu ist!gerade ist Michael bei mir und hilft mir mich zurechtzufinden...

Oh mann, ich hab schon so vieles unbeschreiblich beeindrucktes gesehen und erlebt. Aber alles der Reihe nach.

Mein Aufenthalt in Dubai war total toll!Ich kam um 6 Uhr morgens an, hab mein Gepaeck weggesperrt und bei einer Touristinformation eine City-sightseeing-tour gebucht. nach 5 min stand ein in ein langes weisses Gewand gekleideter Araber vor mir-mein Guide Suleiman

In seinem wirklich grossen Landrover wurden ich und ein Neuseelaender durch die verschiedenen Stadtteile Dubais kutschiert-bei angenehmen 20Grad im Auto, wohingegen draussen eine Hitze von 46 grad(!) herrschte.

Dubai besteht eigentlich  nur aus Hochhausern, Strassen und Autos, war jedenfalls mein Eindruck. Die Stadt ist extrem unmenschlich, man sieht kein einziges Tier, und kein soziales Leben (laut suleiman)ausserdem ist es ueberlaufen von Indern, Phillipinos, Thais...die die eigentlichen BEwohner zu einer Minderheit werden lassen.(20% der BEvoelkerung kommt aus Dubai)

Unter anderem besichtigte ich dann ein Historical museum, ein Museum of Islamic Arts(der wahnsinn-was fuer schaetze!!wunderschoene Teppiche, Moebel, Stoffe)den gold souk, das ist eine GEgend wo ueberall goldschmuck verkauft wird. Ich war so ueberwaeltigt von dieser Menge an verschiedensten Goldketten, Armreifen, ohrringen... das ich ueberhaupt nichts kaufen konnte! Die auswahl war einfach zu gross!Aber vielleicht schaff ichs ja auf dem Rueckflug

Gut war auf jedenfall dass ich mit dem neuseelaender (nett um die 50) unterwegs war! ohne ihn haette ich mich sehr unsicher gefuehlt!Hab mch acuh"verschleiert", auch wenn Europaeerinnen dort mit kurzer hose und top rumgelaufn sind...

So jetzt muss ich zurueck, aber ich lass bald wieder von mir hoeren!!

Alles Liebe ich denke verdammt oft an euch!(Und an eine warme Dusche!

 

3 Kommentare 19.8.07 13:35, kommentieren